Dr. Nina Ofer - Hand- und Plastische Chirurgie Kurpfalz

Die Augenlidstraffung – Hintergründe und Möglichkeiten

Nichts beeinflusst den Eindruck eines Gesichts so stark wie die Augenpartie. Mit strahlenden, wachen Augen wirkt man vital und jugendlich, während erschlaffte Augenlider und ausgeprägte Tränensäcke als müde oder abgekämpft wahrgenommen werden. Eine Möglichkeit, der Augenpartie und damit dem ganzen Gesicht wieder zu einem frischen Erscheinungsbild zu verhelfen, ist die Lidplastik, auch Lidstraffung genannt.

Lidstraffung Mannheim
Was macht die Augen „müde“?

Ursache für Tränensäcke, Krähenfüße und schlaffe Augenlider ist in den meisten Fällen das Alter. Hier wird die Gesichtshaut dünner, kann weniger Wasser speichern und verliert an Elastizität und Spannkraft, weil die Kollagen- und Elastinproduktion abnehmen. Die Folge sind – je nach Veranlagung und Lebensstil unterschiedlich ausgeprägt – schlaffe Hautpartien und kleine Fältchen. Besonders auffällig ist das eben am Auge, denn hier ist die Haut am dünnsten. Eine Ansatz gegen diese oftmals unerwünschten Alterserscheinungen ist die Lidstraffung.

Umfangreiche Beratung im Vorfeld

Eine Lidstraffung erfolgt üblicherweise rein aus ästhetischen Gründen, denn Tränensäcke, Krähenfüße und schlaffe Augenlider sind in erster Linie optische „Makel“. Nur in Extremfällen behindern sie das Sehen. Das bedeutet, die Lidstraffung orientiert sich im Wesentlichen daran, was Patienten stört und welche Stellen sie korrigiert haben möchten. Der genaue Umfang der Korrektur hängt allerdings auch mit der jeweiligen Beschaffenheit der Haut und der Lider zusammen und ist daher bei jedem Patienten bzw. jeder Patientin sehr individuell. Nicht zuletzt deshalb ist eine persönliche Beratung sehr wichtig. Im Vorgespräch informiert der behandelnde Facharzt bzw. die behandelnde Fachärztin genau über die Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffs, beantwortet alle Fragen und klärt natürlich auch zu möglichen Risiken oder auch Alternativen zur Lidplastik auf.

Kleiner ambulanter Eingriff

Die Lidstraffung ist ein kleiner operativer Eingriff, bei dem überschüssige Haut an den Ober- und/oder Unterlidern entfernt wird. Dadurch strafft sich die umliegende Haut und Muskulatur. Falls es das ästhetische Wunschergebnis nötig macht, können zusätzlich auch Fettpolster – zum Beispiel bei Tränensäcken – entfernt werden. Um die Eingriffsspuren dabei möglichst unsichtbar zu machen, werden die feinen Schnitte während der Lidstraffung soweit möglich in anatomisch gegebene Falten wie zum Beispiel die Oberlidfalte gesetzt.

Was kommt nach der Lidplastik?

Im Anschluss an die Operation sollten Patienten und Patientinnen etwa eine Woche nicht arbeiten gehen und zwei Wochen auf Sport verzichten. In den ersten Tagen empfiehlt sich zudem die Nutzung von Kühlpads, um die Schwellung der Augenpartie möglichst gering zu halten.
Wer den Eingriff geheimhalten und die Spuren bis zur Abheilung verdecken möchte, kann die hauchdünnen Fäden und Pflaster auch gut mit einer Sonnenbrille kaschieren.

Ein Qualitätsmerkmal

Bei der Wahl des Arztes oder der Ärztin für die Lidplastik können Patienten und Patientinnen auf die Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ achten. Denn diese verweist auf eine mindestens sechsjährige Ausbildung mit erfolgreicher Prüfung – im Anschluss an das Medizinstudium – in eben diesem Fachbereich. Andere Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg“ sind keine geschützten Berufsbezeichnungen und können von jedem Arzt geführt werden – auch ohne entsprechende Weiterbildungen.

 

Mehr Informationen zur Lidplastik und dem Behandlungsablauf finden Sie hier.

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